Archiv für die Kategorie „Entrepreneurship“

Mini GmbH ab 1. November

Dienstag, 28. Oktober 2008

Endlich ist es soweit. Lang herbeigesehnt ist die GmbH Reform da und die Unternehmergesellschaft (UG) bzw. 1 Euro GmbH oder Mini GmbH kann ab 1.11 (also ich denke mal ab Montag gegründet werden).

Kosten: ca. 50 Euro für Notar, ca. 100 Euro für die HR Eintragung und ca. 200 Euro für die Veröffentlichung in Print Medien. Die 200 Euro dürften ab 2009 wegfallen, weil die Veröffentlichung dann digital ablaufen wird. Somit sind die Kosten, mit zwischen 150 und 350 Euro, recht überschaubar.

Finanzkrise trifft Startups

Dienstag, 30. September 2008

Habe eben einen interessanten Artikel auf Spiegel Online gelesen, indem es um die Finanzkrise geht und wie sie die Startups aus dem IT und Biotech Bereich trifft. Eigentlich eine logische Konsequenz: Die Banken leihen sich untereinander nichts mehr. Geld wird somit zur Mangelware. Startups brauchen aber dringend Geld. Insofern werden wir leider viele Unternehmen von der Bildfläche verschwinden sehen im Silicon Valley und wahrscheinlich auch in Deutschland.

Der Druck auf die schon finanzierten Startups wird zunehmen: Sie müssen jetzt schneller Umsätze und Gewinne erwirtschaften, damit sie sich aus dem Cash Flow finanzieren können und somit einer weiteren Finanzspritze aus dem Weg gehen. Zusätzlich werden die VCs den Druck auf ihre Beteiligungen erhöhen, weil auch sie jetzt schneller Return sehen müssen.

Zusätzlich wird auch die Zahl der Gründungen jetzt etwas abnehmen, da das Startkapital fehlen wird. Es wird solide Gründungen wie einst Spreadshirt geben, die ihr Business von null auf hundert aus dem Cash Flow aufbauen. Dazu ist natürlich es natürlich von Nöten, dass das erste Produkt schon mit einem Profit verkauft wird. Mal schaun wie es weiter geht. Es ist eine spannende Zeit an den Finanzmärkten.

Erfolgreich Gründen

Montag, 4. August 2008

Habe eben das Buch “Erfolgreich Gründen” von Prof. Faltin gelesen, was es auch im Labor für Entrepreneurship als kostenloses E-Book gibt. Kurz und knackig und ein interessanter und nachvollziehbarer Ansatz zu Entrepreneurship.

Der Entrepreneur, der nicht mit dem Unternehmer gleichzusetzen ist, sollte vorwiegend am Unternehmen arbeiten und nicht im Unternehmen. Folglich muss er nicht der erste im Büro sein und der letzte der geht. Der Entrepreneur muss überhaupt nicht BWL studiert haben und sich in Steuern und Buchhaltung auskennen. Vielmehr sollte er kreativ sein und Problemlösungen zu strategisch wichtigen Fragen entwickeln und nicht durch Arbeitsalltag (Verwaltung) im Unternehmen untergehen und somit den wichtigen Markt aus den Augen verlieren.

Deutscher Unternehmer Preis

Donnerstag, 31. Juli 2008

Bis zum 15. Oktober 2008 können sich noch Gründer und Unternehmer für den Deutschen Unternehmer Preis bewerben. Veranstaltet wird er im November 2008 in Frankfurt durch die Harvard Business School Association of Germany und durch die European School of Business (ESB) Reutlingen. Als ESBler helfe ich bei der Organisation für den Preis mit.

Wir haben bewusst kein Geldpreis für den Gewinner ausgesetzt, weil wir der Auffassung sind, dass Kopf Kapital schlägt. Der Gewinner oder die Gewinnerin erhalten eine Beratung durch die Boston Consulting Group, Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit sowie Zugang zum Netzwerk der Harvard Business School, was man in Geld gar nicht messen kann.

2006 fand der Deutscher Unternehmer Preis schon einmal statt. Auch damals war die Jury so hochkarätig besetzt wie dieses Jahr: u.a. Cornelius Boersch (Mountain Partners), Lars Hinrichs (Xing), Joachim Hunold (AirBerlin), Dieter Leipold (Bionade) und viele mehr …

Schaut mal rein und bewerbt euch, wenn ihr eine Idee oder sogar ein erfolgreiches Unternehmern gegründet habt.

Doch keine GmbH Reform

Freitag, 20. Juni 2008

Scheinbar sind sich die Herren im Bundestag doch nicht einig über die GmbH Reform. Laut “Der Betrieb” soll das Mindeststammkapital bei 25 000 Euro weiter liegen und eine vereinfachte Gründung wird es dem nach auch nicht geben, das heißt, alles muss weiter alles notariell beurkundet werden. Offen ist, was mit der 1€ GmbH passiert. Ganz ehrlich, wenn das stimmt, wäre das eine Sauerei ohne Ende. Das wäre neben unserem Steuersystem ein weiterer Grund zum Auswandern.

3 Start-Ups die fliegen werden

Dienstag, 10. Juni 2008

Ich hab mir mal Gedanken gemacht zu deutschen Start-Ups und habe mir bei deutsche-startups diese A-Z Liste angeschaut. Das Ding ist ganz schön lang und da ist ein Haufen Schrott dabei. Ich habe mir mal meine 3 Lieblings-Companies rausgesucht, die noch recht jung sind, wo ich mir aber sicher bin, dass sie sehr erfolgreich sein werden.

1. DaWanda wurde im Herbst im Herbst 2006 gegründet ist ein Marktplatz für Unikate und handgefertigte Produkte. Individuelle Produkte statt Massenware liegt gerade voll im Trend. Ganz ehrlich, an die Idee hätte ich in der Stunde Null nicht geglaubt. Anyway, nun glaube ich dran. Das Produkt selbst ist viral und kommt gut an. Das Geschäftsmodell ist sehr ähnlich von eBay und damit hat DaWanda ein proof of concept.

2. triphunter ist noch noch sehr jung (Launch im Juni?). Triphunter ist ein Reise-Club und verkauft Reisen ca. 50% günstiger als herkömmliche Anbieter. Ähnlich wie bei brands4friends werden Produkte zeitlich limitiert und in begrenzter Stückzahl angeboten. Vom Marketing auch wie brands4friends: Geschlossen und nur auf Einladung von Freunden. Ist wahrscheinlich auch notwendig, da sonst die großen Reisekonzerne nicht mitmachen würden, wenn man offen Reisen 50% günstiger absetzt. Ich glaube, dass bei so einem großen Preisnachlass die Nachfrage extrem groß ist. Auch hier bin ich mir sicher, dass die Sache fliegen wird.

3. ABSOLVENTA ist ein Job-Portal auf dem Absolventen von Unternehmen rekrutiert werden können. Der Bewerbungsprozess ist zu Gunsten der Bewerber umgedreht worden. Ein Absolvent lädt seinen Lebenslauf einmal hoch und wartet bis sich die Unternehmen bei ihm bewerben. Kommt gut an bei den Absolventen (keiner muss x Bewerbungen schreiben) und kommt auch gut bei den Unternehmen an. Denn diese sparen jede Menge Geld, da der Zugriff auf die Datenbank sie deutlich weniger kostet, als wenn sie ihre Jobangebote selbst promoten und eine Datenbank anlegen. Auch Headhunter sind viel teurer als Absolventa. Win-Win-Situation für beide Seiten bilden die Grundlage für ein geniales Geschäftsmodell. Absolventa bewegt sich im B2B Bereich, was man auch eher selten im Web 2.0 sieht.
Momentan kann noch nicht jeder sich bei Absolventa registrieren. Man benötigt einen Zugangscode. So ein Zufall, dass ich einen habe oder? :-) Wenn man “Norman” auf www.absolventa.de als Code eingebt, dann klappt das mit der Registrierung. Alternativ kann man auch einfach auf www.absolventa.de/invite/Norman klicken.

P.S. Bookya habe ich ausgelassen, da ich ja keine Objektivität wahren kann. :-)

Guy Kawasaki zu Entrepreneurship

Donnerstag, 22. Mai 2008

Wenn du wissen willst, wie man $100 000 für einen MBA und $25 000 für ein Mission Statement sparen kann, dann zieh dir die Rede von Guy Kawasaki “The Art of the Start” rein. Man lernt jede Menge zu Entrepreneurship und wird gleichzeitig sehr humorvoll unterhalten. Guy ist ein extrem guter Redner. Die 35 Minuten sind es wert. :-)

Meine Lieblingsaussage: “One tip for you who are pitching VCs: Talk about how you make meaning. … But if you start out to solely make money, you will attract the wrong kind of employees. Typically when you say, you are going to make money, you will attract MBAs and consultants. There are no two worse kind of people for start-ups than MBAs and consultants.”

Kamera ab:

Update: Bookya im Labor für Entrepreneurship

Freitag, 2. Mai 2008

Ich war im Labor für Entrepreneurship von Prof. Faltin der FU Berlin und habe zum Bookya Entrepreneurial Design Frage und Antwort gestanden. Schaut’s euch des mal an:

Labor für Entrepreneurship

Mittwoch, 23. April 2008

Ich werde morgen (Donnerstag 23. April) bei Prof. Faltin im Labor für Entrepreneurship über meine unternehmerischen Erfahrungen und über das Business Model von Bookya reden. Man sagte mir, dass es auch live im Internet übertragen wird.

Außerdem bin ich heute Abend bei Berlin 2.0 dabei.

Videos zum Unternehmertag 2008

Samstag, 19. April 2008

Habe eben ein paar Videos zum Unternehmertag 2008 (via EASN.de) entdeckt. Ich fand zwei Videos davon besonders interessant: Zum einen das Video zum Unternehmertag allgemein und dann das Interview mit Cornie Boersch. Ich kannte Cornie vorher nicht. Aber auf dem Unternehmertag habe ich erfahren, dass er schon recht viel für die Gründerszene getan hat. Selbst ein Entrepreneur, und dann Business Angel, der als einer der ersten alando (ebay Klon von Samwers) finanziert hat. Nun mischt er mit Mountain Partners gut mit. Auch den Unternehmertag haben wir ihm zu verdanken.