Probelesen: Virales Marketing - Ohne Geld aber mit Mundpropaganda zum Erfolg

Idealerweise ist das Produkt schon von Natur aus viral. Wenn nicht, dann muss man es möglichst viral gesalten gestalten.

Man sollte möglichst früh, am besten noch vor der Gründung bzw. der Produkteinführung, überlegen, wie man das Produkt möglichst so gestalten kann, dass es sich viral verbreitet.

Dazu sollte einem klar sein, ob der Nutzen des Produktes von der Anzahl der Nutzer abhängt, also ob das Produkt Netzwerkeffekte inhärent hat. Ja? Umso besser! Nein? Dann sollte zumindest die Rolle des Nutzers möglichst passiv sein, damit es zu einer viralen Verbreitung des Produktes kommt.

Unabhängig von den Netzwerkeffekten, sollte einem klar sein, wenn man viral wachsen möchte, inwiefern der Nutzer aktiv werden muss. Wie im Kapitel „Was ist Virales Marketing?“ bereits erklärt, gibt es aktives und passives Virales Marketing.
Kann man das Produkt bzw. den Dienst so gestalten, dass es sich allein durch die Nutzung verbreitet, wie im Hotmail Beispiel? Ja? Sehr gut! Nein? Dann ist wohl die Hilfe der Nutzer notwendig. Diese müssten aktiv werden und den Dienst weiterempfehlen, damit es zu einer viralen Verbreitung kommt. Dafür ist die Arbeit mit den Botschaftern sehr wichtig.

Abhängig von den Netzwerkeffekten und der Rolle des Nutzers kann man seine Geschäftsidee bzw. sein Dienst in folgende Matrix eintragen:

Viral Marketing Matrix

Viral Marketing Matrix

Produkte bzw. Dienste, die man wie Amazon unter (1) einordnen kann, profitieren zum einen nicht von Netzwerkeffekte und zusätzlich muss der Nutzer auch noch aktiv werden, damit sich der Dienst über Mundpropaganda verbreitet. Hier findet man viele klassische Onlineshops wieder. Wenn man stärker viral wachsen will, muss man versuchen aus dieser Ecke herauszukommen. Das ist vielleicht nicht mit jedem Produkt möglich, aber im Buch wird beschrieben, wie es in manchen Fällen doch funktioniert. :-)

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